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Kaltwassersätze 30–60 kW
Ein Kaltwassersatz im Leistungsbereich 30–60 kW deckt typische Lasten in Produktion, Kunststoffverarbeitung, Lebensmittelkühlung und Gebäudeprozessen ab. Geräte dieser Klasse arbeiten meist mit luftgekühlten Verflüssigern, Scroll- oder Schraubenverdichtern und liefern Vorlauftemperaturen von etwa +5 bis +15 °C bei stabiler Regelung. Für kleinere Linien wird häufig ein Kaltwassersatz 30 kW eingesetzt, während bei steigender Abwärme ein Kaltwassersatz 50 kW die notwendige Reserve für Spitzenlasten bietet. Entscheidend sind Volumenstrom, Spreizung und die Einbindung in Hydraulikmodule mit Pumpe und Pufferspeicher.
Auslegung und Optionen für Kaltwassersatz 30 kW
Bei der Auswahl eines Kaltwassersatz 30 kW stehen Lastprofil, Umgebungstemperatur und Redundanz im Fokus. In temperierten Hallen genügt oft eine Standardauslegung mit Luftkondensator; bei hohen Außentemperaturen sind vergrößerte Wärmetauscherflächen oder EC-Ventilatoren sinnvoll. Für konstante Prozesse wird ein Inverter-Verdichter empfohlen, der Teillastwirkungsgrade verbessert und Taktungen reduziert. Auch ein Freikühlregister kann in Übergangszeiten Energie sparen, wenn die Außenluft kalt genug ist.
Hydraulisch sind integrierte Pumpenstationen mit variabler Drehzahl üblich. Ein Pufferspeicher von 50–200 l glättet Lastsprünge und schützt den Verdichter. Für Anlagen, die perspektivisch wachsen, kann die Kombination aus einem Kaltwassersatz 25 kW und einem später ergänzten Aggregat sinnvoll sein. Alternativ deckt eine Kältemaschine 25 kW als Nebenaggregat einzelne Verbraucher ab. Wichtig ist die Auslegung der Rohrquerschnitte auf den geforderten Volumenstrom, um Druckverluste und Kavitation zu vermeiden.
Leistungsreserve und Praxis mit Kaltwassersatz 50 kW
Ein Kaltwassersatz 50 kW eignet sich für mehrere parallel laufende Maschinen oder zentrale Kühlkreise. Typische Anwendungen sind Extrusionslinien, Werkzeugkühlung und Laserprozesse. In dieser Klasse sind zwei Kältekreise verbreitet, was Betriebssicherheit erhöht: Fällt ein Kreis aus, bleibt die Teilleistung verfügbar. Eine Kältemaschine 50 kW kann mit Plattenwärmetauscher und Glykol betrieben werden, um Frostschutz im Außeneinsatz zu gewährleisten.
Beim Vergleich zwischen klassischem Aggregat und Chiller 50 kW sollten Energiekennzahlen wie EER/SEER, Ventilatorleistung und Regelstrategie bewertet werden. Ein moderner Chiller 50 kW mit elektronischem Expansionsventil reagiert schneller auf Laständerungen und hält engere Temperaturtoleranzen. Achten Sie außerdem auf Schallpegel im Teillastbetrieb und auf Servicezugänglichkeit. Für Mietprojekte lässt sich ein Kaltwassersatz 50 kW kurzfristig mieten, während bei Dauerbetrieb die Option zu kaufen wirtschaftlicher ist.
Bewertung von Kaltwassersatz 40 kW preis und Technik
Der Kaltwassersatz 40 kW preis hängt stark von Ausstattung und Zustand ab. Gebrauchte Geräte mit dokumentiertem Testlauf sind deutlich günstiger, sofern Verdichterstunden, Dichtheit und elektrische Komponenten geprüft sind. Eine Kältemaschine 40 kW mit gereinigtem Verflüssiger und neuen Filtern erreicht oft nahezu die ursprüngliche Leistung. Prüfen Sie Kältemitteltyp, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Effizienz bei den realen Betriebsbedingungen.
Technisch relevant sind Mindestdurchfluss, Frostschutzkonzept und Regelung der Pumpe. Ein Kaltwassersatz 40 kW lässt sich mit externer Hydraulik oder als Kompaktgerät betreiben. Achten Sie auf die Integration in bestehende Leitsysteme (0–10 V, Modbus) und auf Sicherheitsfunktionen wie Hoch-/Niederdruckabschaltung. Für Übergangslösungen kann man Anlagen mieten; bei planbaren Projekten empfiehlt sich ein Vergleich von Preis und Lebenszykluskosten vor dem Kauf.
Vergleich: Chiller 50 kW und Systeme bis 60 kW
Im oberen Bereich bis 60 kW erweitert sich die Auswahl um leistungsstärkere Verdichter und größere Wärmetauscher. Eine Kältemaschine 60 kW bietet ausreichend Reserve für saisonale Spitzen und ermöglicht niedrigere Verdichterdrehzahlen im Alltag. Gegenüber kleineren Geräten reduziert das die spezifischen Betriebskosten. Ein Kaltwassersatz 50 kW ist ein häufiger Kompromiss, wenn Platz und Anschlussleistung begrenzt sind, aber stabile Temperaturen gefordert werden.
Für Mehrkreissysteme lassen sich mehrere Aggregate parallel betreiben, etwa ein Kaltwassersatz 30 kW kombiniert mit einem Kaltwassersatz 50 kW. So entsteht Redundanz und flexible Anpassung an Lastspitzen. Wichtige Auswahlkriterien sind: Auslegungstemperaturen, geforderte Genauigkeit, Aufstellort (innen/außen), Geräuschgrenzen und Wartungszugang. Ein sauber abgestimmtes System verhindert Überdimensionierung und spart Energie über die gesamte Laufzeit.
- Leistung und Reserve: 10–20 % Sicherheitszuschlag für Spitzenlasten einplanen.
- Hydraulik: Passender Volumenstrom, Pufferspeicher und variable Pumpe.
- Regelung: Inverter, elektronisches Expansionsventil, Schnittstellen.
- Betrieb: EER/SEER, Geräusch, Wartungsfreundlichkeit.
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