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Kaltwassersätze für Granulatoren
Ein Chiller für Granulatoren stabilisiert die Schmelzetemperatur beim Kunststoff-Recycling und in der Compoundierung. Entscheidend sind konstante Vorlauftemperaturen von typischerweise 7–15 °C sowie eine ausreichende Kälteleistung, die sich aus Durchsatz, Materialart und Umgebung ergibt. Für Granulatoren mit 200–800 kg/h werden häufig 5–25 kW benötigt, größere Linien liegen deutlich darüber. Wichtig sind ein robuster Platten- oder Rohrbündelverdampfer, ein fein regelbares Expansionsorgan und eine präzise Pumpengruppe, um Temperaturschwankungen unter ±1 K zu halten.
Kaltwassersatz für Granulator: Auslegung und Bauarten
Ein Kaltwassersatz für Granulator kann luft- oder wassergekühlt ausgeführt sein. Luftgekühlte Geräte sind schnell installierbar und benötigen keinen Rückkühler, arbeiten jedoch bei hohen Außentemperaturen mit höherem Strombedarf. Wassergekühlte Systeme in Kombination mit Rückkühlern erreichen bessere Wirkungsgrade und sind für Dauerbetrieb geeignet. Bei der Auslegung zählen Volumenstrom (m³/h), Spreizung (ΔT) und zulässiger Druckverlust im Kreislauf. Frequenzgeregelte Verdichter und Pumpen reduzieren Teillastverluste und verbessern die Regelgüte.
Für abrasive Medien und schwankende Lasten empfiehlt sich ein Pufferspeicher von 50–200 l je 10 kW, um Taktungen zu vermeiden. Filter (100–300 µm) schützen den Verdampfer, während Bypass-Leitungen und Differenzdruckregler stabile Bedingungen im Granulator sicherstellen. Optional erhöhen Glykolanteile bis 30 % die Frostsicherheit, beeinflussen aber die Viskosität und damit die Pumpenauslegung.
Kaltwassersatz für Granulator: Auswahlkriterien im Betrieb
Bei der Auswahl eines Kaltwassersatz für Granulator sind neben der Nennleistung die Jahresarbeitszahl, der Geräuschpegel und die Wartungszugänglichkeit relevant. Scroll- oder Schraubenverdichter decken unterschiedliche Leistungsbereiche ab; Scroll ist effizient im kleinen bis mittleren Segment, Schraube für höhere Leistungen und stabile Dauerlast. Steuerungen mit Modbus/Profinet erleichtern die Integration in Linien und ermöglichen Lastmanagement.
Typische Optionen im Industriebetrieb:
- Redundanz: zwei Kreise oder Standby-Pumpe für hohe Verfügbarkeit
- Freikühlung: Nutzung niedriger Außentemperaturen zur Energieeinsparung
- Wasserqualität: Leitfähigkeit und pH überwachen, um Korrosion zu vermeiden
- Sicherheit: Durchflusswächter, Frostschutz, Hoch-/Niederdruckabschaltung
Ein weiterer Kaltwassersatz für Granulator lohnt sich, wenn Linien erweitert werden oder saisonale Spitzen auftreten. Dann kann man Leistung flexibel skalieren, statt eine einzelne Maschine zu überdimensionieren.
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