Kaltwassersätze ohne Verflüssiger
Ein kaltwassersatz ohne verflüssiger wird in Anlagen eingesetzt, in denen die Wärmeabfuhr über einen externen Rückkühler oder einen zentralen Wasserkreislauf erfolgt. Dadurch bleibt die Maschine kompakt, und die Auslegung kann exakt auf die vorhandene Infrastruktur abgestimmt werden. Typische Leistungsbereiche liegen von kleinen 5–20 kW bis zu industriellen Systemen im mehrhundert-kW-Bereich. Wichtige Parameter sind Vorlauftemperatur (z. B. +5 bis +15 °C), Spreizung, Volumenstrom sowie die zulässige Rücklauftemperatur. Ein chiller ohne kondensator reduziert den internen Druckverlust und ermöglicht flexible Aufstellung im Technikraum.
kaltwassersatz ohne verflüssiger: Bauarten und Auswahlkriterien
Es gibt luftseitig entkoppelte Geräte für Dachrückkühler sowie wassergekühlte Varianten für Kühltürme. Bei der Auswahl zählen Verdichtertyp (Scroll, Schraube), Kältemittel, Regelung (Inverter/Teillast) und die Mindestlastfähigkeit. Ein kaltwassersatz ohne verflüssiger sollte so dimensioniert werden, dass er im Teillastbereich stabil läuft; 30–80 % Last sind in vielen Prozessen üblich. Achten Sie auf die Auslegung des Plattenwärmetauschers, die Wasserqualität und die Möglichkeit zur freien Kühlung im Übergangsbetrieb.
Weitere Kriterien sind elektrische Anschlussleistung, Anlaufstrom, Schallpegel und Servicezugänglichkeit. Für Bestandsanlagen ist ein verflüssigerloser Kaltwassersatz sinnvoll, wenn vorhandene Rückkühler weitergenutzt werden sollen. Prüfen Sie Druckstufen, Sicherheitsarmaturen und die Integration in die Gebäudeleittechnik (Modbus/BACnet). Beim kaufen entscheidet nicht nur der Preis, sondern die Gesamtbetriebskosten aus Energie, Wartung und Ersatzteilen.
chiller ohne kondensator: Anwendungen und Betrieb
Typische Anwendungen sind Kunststoffverarbeitung, Werkzeugkühlung, Lebensmittelproduktion, Chemie sowie Rechenzentren mit wasserseitiger Wärmeabfuhr. Ein chiller ohne kondensator lässt sich eng an Prozessanforderungen anpassen: konstante Vorlauftemperaturen, schnelle Lastwechsel und Redundanzkonzepte (N+1). Ein kaltwassersatz ohne verflüssiger kann parallel zu bestehenden Kältemaschinen betrieben werden, um Spitzenlasten abzudecken oder Wartungszeiten zu überbrücken.
Für den zuverlässigen Betrieb sind Durchflussüberwachung, Frostschutz und Wasseraufbereitung entscheidend. Empfohlen sind Siebfilter, Differenzdrucksensoren und eine saubere hydraulische Trennung. Bei der Entscheidung zwischen kaufen und mieten spielen Projektlaufzeit und Kapitalbindung eine Rolle; mieten ist bei temporären Bedarfen oft wirtschaftlich. Der Preis hängt von Leistung, Regelung und Zubehör ab.
- Leistungsauslegung: kW-Bedarf, Teillastverhalten, Reserve
- Hydraulik: Volumenstrom, Druckverlust, Wasserqualität
- Regelung: Inverter, Schnittstellen, Fernüberwachung
- Aufstellung: Technikraum, Schall, Servicezugang
Evroprom bietet geprüfte Anlagen, auch gebraucht, mit Test nach 7 Parametern sowie 12–36 Monaten Garantie. Ob kaufen, mieten oder Retrofit: Wir unterstützen bei Auswahl, Montage und Service. Fragen Sie Ihren kaltwassersatz ohne verflüssiger passend zu Ihrem Prozess an.



